IoT-Geräte: Zahl der Angriffe steigt

Oktober 26, 2019 2:30 pm Veröffentlicht von

Angreifer nutzen unsichere IoT-Geräte für Bot-Angriffe aus

Smarte Geräte im sogenannten Internet of Things können viele Arbeiten und Vorgänge erleichtern.
Allerdings gibt es in Bezug auf Sicherheit einiges zu beachten, um nicht Opfer von Cyberangriffen zu werden.

 

Zu lasche Sicherheitsvorkehrungen?

Bei IT-Sicherheit denken viele Menschen zu aller erst an Schutz vor Schädlingen, die konkret Rechner und Server befallen. Entweder über schädliche Email-Anhänge mit Erpressungstrojanern, manipulierte Links und Webseiten sowie infizierte Geräte, die ins Unternehmensnetzwerk gebracht werden.

Dabei geht von jedem netzwerkfähigen Gerät ein gewisses Sicherheitsrisiko aus.

Ob Überwachungskameras, Router, smarte Kühlschränke oder Wetterstationen und nicht zuletzt auch Drucker: Ist das Gerät netzwerkfähig, muss es beim Umsetzen einer Sicherheitslösung berücksichtigt und eingeschlossen werden.

Leider lässt das Sicherheitsbewusstsein bei vielen Herstellern und Entwicklern bereits einiges zu wünschen übrig. Hier sollten Sie sich in jedem Fall vorher gut informieren, bevor Sie sich zu einem Kauf entscheiden.

 


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Derzeit häufen sich Angriffe mit Bots

Hacker nutzen diese oft unsichere Situation vermehrt aus.
Dabei nutzen sie sogenannten Thingbots, die IoT-Geräte übernehmen und in Botnetze einbauen.
Der Sicherheitsdienstleister F5-Networks kam in einer Studie (nachzulesen im „Hunt for IoT“-Report) zu der Erkenntnis, dass 62 Prozent der in Unternehmensumfeldern eingesetzten IoT-Geräte für Angriffe anfällig sind.

Schätzungen zu Folge sollen im nächsten Jahr rund 20 Milliarden IoT-Geräte im Umlauf sein.
Damit wären also etwa 12 Milliarden Geräte potentiell unsicher.

 

Überwiegend Befall mit Mirai

Der Thingbot Mirai ist weiterhin sehr aktiv. In Europa wird er weltweit sogar für die meisten Angriffe auf IoT-Geräte eingesetzt. Dabei tritt der Schädling in verschiedenen Varianten auf, da er sich leicht für unterschiedliche Angriffe anpassen lässt.

So werden Mirai und seine Ableger für DDoS-Attacken, Crypto-Mining, das Installieren von Proxy-Servern sowie für die Verbreitung weiterer Schädlinge verwendet.

 

Warum sind viele IoT-Geräte so unsicher?

Viele intelligente Geräte lassen sich von unterwegs bedienen, beispielsweise Überwachungskameras, Smart-Home-Geräte oder Netzwerkspeicher.
Um Zugriff auf diese Geräte zu erhalten, scannen die Hacker das Internet nach möglichen offenen Remote-Zugängen mit Administratorrechten.

Schlecht gesichterte, öffentlich zugängliche IoT-Geräte gibt es dabei viele. Etwa 30 Prozent der neueren Thingbots zielen entsprechend auf diese Geräte ab. Diese Geräte ausfindig zu machen, ist dabei für die Hacker auch gar nicht so schwierig: Die Schwachstellen sind meist bekannt und schon im CVE-Verzeichnis erfasst.

 

Auf Sicherheit achten

Wenn Sie sich zum Kauf von intelligenter Hardware oder anderen netzwerkfähigen Geräten entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass diese über geeignete Sicherheits-Features verfügen.
Außerdem ist es wichtig, dass sich der Hersteller regelmäßig um die Beseitigung von Schwachstellen kümmert und diese als transparente Updates anbietet.

Die Software auf Ihren Geräten sollte ohnehin stets aktuell gehalten werden, damit gefundene Sicherheitslücken schnellstmöglich geschlossen werden können.

Mit einer richtig konfigurierten Firewall wird die Kommunikation zwischen Ihrem Unternehmensnetzwerk und dem Internet auf verdächtigen Datenaustausch überprüft. So können potentiell schädliche Datenpakete blockiert werden.

 

Hilfe vom Profi

Wenn Sie wissen wollen, wo sich Schwachstellen in Ihrem Netzwerk befinden, dann wenden Sie sich gerne an uns.

Mit unserer kostenlosen Sicherheitsanalyse decken wir Sicherheitslücken in Ihrem Netzwerk auf und helfen Ihnen bei der Beseitigung dieser.

Selbstverständlich ermitteln wir auch, welche Sicherheitslösung für Ihr Unternehmen am besten in Frage kommt und beraten Sie bei der Auswahl der für Sie passenden Hardware.

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Mit diesem nehmen wir Ihnen sämtliche IT-Sorgen ab, sodass Sie sich voll und ganz auf Ihre Arbeit konzentrieren können.

Rufen Sie also gerne an ( 0221 / 6306 1516 0 ) und lassen Sie sich beraten.
Oder schreiben Sie uns eine Nachricht mit unserem Kontaktformular.

 

Wir freuen uns, Ihnen helfen zu dürfen!

Ihr Kastl & Rieter IT-Service

 

 

Quelle:
https://t3n.de/news/studie-gefahr-iot-angriffe-1205978/